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Neuer DASA-Rundgang thematisiert Digitalisierung

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Die Welt hat sich in einen ständig fließenden Datenstrom verwandelt. „Digitalisierung“ ist nicht erst seit Corona das Zauberwort schlechthin und ganz bestimmt, wenn es um die aktuelle Arbeitswelt geht. Der Weg dahin, die Auswirkungen sowie Chancen und Risiken für die Zukunft zeigt nun ein neuer einstündiger Rundgang „Digital überall“ durch die DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund auf.

Derzeit können sich Gruppen bis zu zehn Personen auf eine Zeitreise begeben, die in die Tiefen von Bits und Bytes führt. Dabei hat alles simpel begonnen. An einem Webstuhl geht es vor über 200 Jahren los, als Joseph-Marie Jacquard mit Hilfe von Lochkarten Muster weben konnte. Das Prinzip dauert bis heute an, wenngleich die aktuelle Digitaltechnik elektronisch und optisch funktioniert.

Davon können sich die Teilnehmenden nebenan beim Roboter aus der Autoindustrie ein Bild machen. Immer wieder führt der Weg durch die DASA vorbei an historischen Objekten, die spannende Geschichten in erzählen. Was eine Schreibkugel mit Bildschirmarbeit zu tun hat, erzählt die Führung ebenso wie sie an die Geschichte der Computerisierung erinnert.

Doch auch Beanspruchungen kommen nicht zu kurz. Davon singen auch die Beschäftigten in den Medien ein ständiges Lied. Zeitdruck und Stress sind stete Begleiter der neuesten Nachrichten. Wie verändert sich der Broterwerb, wenn das Internet der zentrale Vertriebsweg ist? Was ist mit den ständigen Datenspuren, die wir alle hinterlassen?

Einen Ausblick in die Zukunft wagt das neue Angebot ebenfalls. Arbeitserleichternde Technik und neue Jobmodelle stehen gemeinsam mit den Teilnehmenden zur Diskussion. Die Führung lädt zur Diskussion ein. Sie richtet sich an Schüler ab der 8. Klasse und Erwachsene. Sie kostet 50 EUR und dauert eine Stunde.

Buchungen nimmt der DASA-Besucherservice entgegen: besucherdienst-dasa@baua.bund.de