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Die Hotels bleiben leer

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Auch im Juli 2020 haben sich die Auswirkungen der Corona-Krise auf den inländischen Tourismus massiv bemerkbar gemacht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, gab es im Juli 2020 mit 45,4 Millionen Übernachtungen in- und ausländischer Gäste ein Minus von 22,8 % im Vergleich zum Juli 2019.

Bei den Gästen aus dem Ausland registrierten die heimischen Beherbergungsbetriebe im Juli 4,8 Millionen Übernachtungen. Dies entspricht einem Rückgang von 56,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat. Mit 40,6 Millionen Übernachtungen stellt sich die Entwicklung bei den inländischen Gästen besser dar, auch hier liegen die Zahlen aber noch um 14,9 % niedriger als im Juli 2019.

Von Januar bis Juli 2020 konnten die Beherbergungsbetriebe insgesamt 162,5 Millionen Übernachtungen verbuchen (-42,2 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum). Lediglich 142,1 Millionen Übernachtungen inländischer Gäste wurden in diesem Zeitraum verzeichnet (-38,3 %). Noch deutlicher ist der Einbruch bei der Gruppe der ausländischen Gäste: 20,4 Millionen Übernachtungen bedeuteten hier ein Minus von 59,9 %.

Methodische Hinweise
Alle Angaben beziehen sich auf Beherbergungsbetriebe (Hotels, Gasthöfe und Pensionen, Ferienunterkünfte und ähnliche Beherbergungsstätten, Campingplätze und sonstige tourismusrelevante Unterkünfte) mit mindestens zehn Schlafgelegenheiten. Detaillierte Informationen (unter anderem zu den Herkunftsländern) sind in etwa 14 Tagen unter „Monatserhebung im Tourismus“ auf den Seiten des Statistischen Bundesamts verfügbar.
Quelle: Statistisches Bundesamt / Bild: Pixabay