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Kuwait verbietet ungeimpften Bürgern die Ausreise aus dem Emirat

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Die kuwaitische Regierung gab bekannt, dass nur noch kuwaitische Bürger, die eine COVID-19-Impfung erhalten haben, ins Ausland reisen dürfen, während ungeimpfte Kuwaitis im Emirat bleiben müssen. Kuwait dürfte damit das erste Land sein, dass die Ausreise ohne Impfung verbietet.

Die neue Regelung wird am 22. Mai 2021 in Kraft treten. Nach Angaben des kuwaitischen Informationsministeriums werden Kuwaitis aus Altersgruppen, die nicht berechtigt sind, sich gegen COVID-19 impfen zu lassen, von der neuen Einschränkung nicht betroffen sein.
Kuwaitis, die ins Ausland reisen möchten, unterliegen also faktisch einer Impfpflicht, wenn sie die Voraussetzung für eine Impfung erfüllen.

Kuwait, das eine Bevölkerung von über 4,4 Millionen Menschen hat, hat nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation bisher mehr als 1,1 Millionen Dosen Impfstoffe verabreicht. Zwei Impfstoffe – die von Pfizer-BioNTech und AstraZeneca hergestellt werden – sind für das ölreiche Land zugelassen.

Seit dem Beginn der Pandemie wurden in Kuwait 276.500 Menschen positiv auf COVID-19 getestet. Das Emirat hat fast 1.600 Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus registriert.
Bild: Pixabay

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